„Sex, Tod, Hallelujah“ - Annäherungen an die Liedkunst von Leonard Cohen – ein Abend mit Peter Schwarz (Theorie) und Claudius Zott (Praxis)

22.11. Schwäbisch Gmünd, a.l.s.o. Kulturcafé

Seine Lieder eignen sich hervorragend, um sich dazu die Pulsadern aufzuschneiden, hieß es einmal in einer Musikzeitschrift: Leonard Cohen (1934-2016) galt als Hohepriester der Melancholie und Düsternis. Er war aber auch ein Dichter der Weisheit, des Trostes und der alle Konfessions- und Religionsgrenzen pulverisierenden Spiritualität. In seinen Songs sinnierte er über den biblischen König David ebenso tiefschürfend wie über Oralverkehr in der New Yorker Künstlerboheme. Und sein Meisterwerk „Hallelujah“ ist vermutlich das weltweit meistgespielte Lied der vergangenen 30 Jahre. Peter Schwarz wird das an Absonderlichkeiten überreiche Leben Cohens näher vorstellen und den einen oder anderen Liedtext in den literaturwissenschaftlichen Deutungsschwitzkasten nehmen. Damit der intellektuelle Schwurbel nicht überhandnimmt, wird Claudius Zott einige Cohen-Songs auf unnachahmliche Art interpretieren: den Seelen der Originale treu bleibend, dabei aber jederzeit eigensinnig.

Beginn: 19.00 Uhr, Eintritt: 10,--/12,-- €, Info: www.alsogmuend.de


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